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Bienenhonig - ein Produkt der Natur direkt vom Imker

 

Leider ist im 2008 die Honigernte Völkerverlusten und ungünstiger Witterung während der Sommertracht sehr gering ausgefallen. Deshalb kann ich in diesem Jahr nur meine treue Stammkundschaft beliefern.

 

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Honiglexikon

Der fertige Honig wird abgefüllt (Rechte: SWR)

Glas à 1kg Glas à 500g

Blütenhonig kandiert
 
Fr. 24.00 ausverkauft Fr. 13.00 ausverkauft

Waldhonig
 
Fr. 24.00 ausverkauft Fr. 13.00 ausverkauft

cremig gerührter Blütenhonig
 
Fr. 25.00 ausverkauft Fr. 14.00 ausverkauft

 

 

 

 

 

Der Bienenhonig ist kaltgeschleudert und naturbelassen.

 

 

Honig, das ideale Geschenk in jeder Situation. Wir beraten Sie gerne.
 
 

Für ein Kilogramm Honig müssen Bienen eine Strecke zurücklegen , die einem mehrfachen des Erdumfangs entspricht. Aber der gesammelte Nektar ist noch lange kein Honig. Bis das flüssige Gold erntereif ist, muss es noch viele Bienenmägen durchwandern.

Die Arbeit einer Sammlerin
Eine Sammelbiene fliegt auf der Suche nach Nektar so lange dieselbe Blütenart an, wie der Blumenvorrat reicht. Dadurch entsteht mehr oder weniger sortenreiner Honig und "nebenbei" werden die Pflanzen mit Blütenpollen ihrer eigenen Art bestäubt. Die Sammlerin saugt den Nektar auf und in ihrem Honigmagen spalten körpereigene Enzyme den Saft in Frucht- und Traubenzucker. Im Stock würgt sie den Nektar wieder heraus und gibt ihn an jüngere Kolleginnen aus dem Innendienst ab.

Im Magen eingedickt
Während der Tropfen von Biene zu Biene wandert mengt ihm jede etwas Speichel bei. Durch die im Speichel enthaltenen Enzyme ändert sich das Zuckerspektrum des werdenden Honigs. Andere Arbeiterinnen saugen den süßen Saft mehrmals in den Honigmagen ein und würgen ihn wieder heraus, damit der unreife Honig dickflüssiger wird. In der Wabe wird er schließlich durch besondere Entfeuchtungs- und Belüftungstechniken wie schnelles Flügelschlagen weiter eingedickt, bis er mit einem Wassergehalt von ungefähr 20 Prozent die richtige Reife hat. Dann wird die Wabenzelle mit einem Wachsdeckel verschlossen. Erst jetzt darf der Imker Hand anlegen, denn unreifer Honig beginnt schnell zu gären und wird ungenießbar.

Die Laus als Honigspender
Um Wald- und Tannenhonig herzustellen "melken" die Bienen Blattläuse. Die Läuse ernähren sich vom Saft der Bäume und scheiden dabei eine zuckrige Flüssigkeit aus, den so genannten Honigtau. Den nehmen die Bienen auf und verarbeiten ihn zu Tannenhonig, wie sie Blütennektar zu Blütenhonig verarbeiten.

 

 

Honig - Gesundheit aus dem Bienenstock

Honig spielt in unserer Ernährung noch immer nicht die Rolle, die ihm von seinem gesundheitlichen Wert her zukommt. Betrachtet man ihn nur als süssen Brotaufstrich, so verkennt man die Kraft, die in ihm steckt. Seine Nährstoff-Zusammensetzung macht ihn nicht nur zu einem schnellen Energiespender, sondern auch zu einem wertvollen Heilmittel.

Was genau ist Honig?

In erster Linie ist Honig das Nahrungsmittel der Honigbiene (Apis mellifera). Er entsteht aus Blütennektar und Honigtau (Ausscheidungen der Blattläuse), der von Bienen gesammelt und im Bienenmagen durch körpereigene Enzyme in Trauben- und Fruchtzucker gespalten wird. Wegen seines hohen Traubenzucker-Anteils (ca. 30%) wird Honig sehr schnell in den Blutkreislauf überführt.

 

Unterschieden wird zwischen Blüten- (von den Bienen aus Nektar produziert) und Waldhonig (aus Honigtau). In der Schweiz bestehen zwei Drittel der Produktion aus Waldhonig, der Rest aus Blütenhonig. Gewonnen wird Honig durch kaltes oder warmes Schleudern, Pressen oder auch Tropflauf- oder Senkprozesse

 


Blütenhonig (r.) wird von den Bienen aus Nektar produziert, Waldhonig (l.) aus Honigtau.

 

Gesundheit inbegriffen

 

Es gibt einen Wissenschaftszweig, die Apitherapie, die sich mit der Heilung durch Bienenprodukte und Honig beschäftigt. In vielen Symposiumsberichten wird auf die vielseitigen Heilwirkungen des Honigs hingewiesen - in erster Linie auf seine antibakteriellen Eigenschaften. Tatsächlich enthält Honig mehrere Stoffe, welche das Wachstum vieler verschiedener Bakterien hemmen.

Honig besteht zu 80% aus verschiedenen Zuckerarten, überwiegend Trauben- und Fruchtzucker. Es sind die verschiedenen Zuckerarten, die für die gesundheitsfördernden Wirkungen von Honig verantwortlich sind. Daneben enthält er Säuren, Acetylcholin für die Reizleitung im Nervensystem, Enzyme, Eiweisse, freie Aminosäuren, organische Säuren, über 300 Aromastoffe, Farbstoffe, Mineralien und Vitamine. Honig verfügt über eine antioxidative Wirkung, die dem Altern entgegenwirkt.

Obwohl er so gesund ist, sollte Honig massvoll genossen werden, denn wie andere zuckerhaltige Lebensmittel kann er, im Übermass gegessen, Karies und starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels fördern  

Honig ist ein natürliches Antibiotikum. Honigmilch oder Honigtee helfen deshalb bei Erkältungen, vor allem bei Husten. In warmem Wasser oder Salbeitee gelöster Honig eignet sich auch zum Gurgeln. Bei Erschöpfungszuständen oder erhöhter geistiger oder körperlicher Beanspruchung ist Honig ein rasch wirkender Energiespender, da der Trauben- oder Fruchtzucker vom Mund direkt zu den höchsten Energieverbrauchern, dem Herzen und dem Gehirn, transportiert wird. Honig gilt auch als «Nervenbalsam».

 

Honigkauf ist Vertrauenssache

 

Obwohl die Bienen emsig Honig produzieren, kann die Schweiz nur ca. einen Drittel ihres Honigbedarfs aus eigener Produktion decken. Der Rest wird importiert. Doch gerade bei ausländischem Honig prangen oft fantasievolle Namen auf der Etikette und seine wahre Herkunft ist selten zu erkennen.

 

Der direkte Kauf beim Erzeuger bietet den Vorteil, dass man weiss, woher der Honig kommt. Wer diese Möglichkeit nicht hat, kauft mit Vorteil in Geschäften ein, die über Herkunft und Herstellung nähere Auskunft geben können (z.B. in Reformhäusern und Bioläden).

 

Entscheidend für die Qualität des Honigs ist neben seiner Herkunft auch die Verarbeitung. Hitze schadet dem Naturprodukt. Erwärmt man es über 40 Grad, werden wertvolle Inhaltsstoffe zerstört. Kalt geschleuderter Honig behält dagegen seine volle Wirkung - deshalb ist ihm trotz des etwas höheren Preises der Vorzug zu geben. Schweizer Honig wird in der Regel nicht erwärmt und ist praktisch naturbelassen.

 

Ein grosser Teil des Schweizer Honigs wird bei der Verarbeitung und Abfüllung nicht erwärmt und ist deshalb naturbelassen.


Kristallisierung ist ein Qualitätszeichen

 

Ein bekanntes Vorurteil sollten Sie übrigens vergessen: kristallisierter Honig ist nicht von minderer Qualität! Ganz im Gegenteil: gerade die feine Kristallisierung ist ein Zeichen dafür, dass es sich um ein qualitativ hochwertiges Produkt handelt. Wird der Honig beim Schleudern oder Abfüllen auf über 40 Grad erwärmt, kristallisiert er langsam in groben Kristallen.

 

Um kristallisierten Honig zu verflüssigen, stellt man ihn in ein warmes Wasserbad (maximal 40 Grad). Eine direkte Erwärmung (z.B. im Mikrowellengerät) sollte unbedingt vermieden werden.

 

Bei der Gewinnung ist der Honig klar und dickflüssig. Im Laufe der Lagerzeit wird er jedoch fest, da der Traubenzucker, der im Honig enthalten ist, kandiert. Je höher der Anteil an Traubenzucker, desto schneller setzt dieser natürliche Vorgang ein (z.B. Kleehonig). Überwiegt jedoch der Fruchtzucker, bleibt der Honig ein bis zwei Jahre flüssig (z.B. Akazienhonig).

 

Bei besonders wasserarmen Sorten treten so genannte Blüten auf, die die oberste Schicht des Honigs weiss erscheinen lassen. Dies ist ein natürlicher Prozess, der die Qualität nicht beeinträchtigt.

Kristallisierter Honig kann im warmen Wasserbad (maximal 40 Grad) wieder flüssig gemacht werden.